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360° Digital, 18-Jährige im Mobile Web, Content-Marketing vs. Werbung

Elbdudler Radar #48

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Was machen 18-Jährige im mobile Web?

Die Jugend von heute ist die Zielgruppe von morgen. Doch was machen Teenager und junge Erwachsene überhaupt, wenn sie online sind? Durch den permanenten Wandel im Bereich Social Media, ist es wichtig, immer wieder zu hinterfragen, welche Apps von wem und wie genutzt werden. Nur so kann man die gewünschten Zielgruppen auf den richtigen Kanälen mit relevanten Inhalten erreichen. Angelehnt an unsere elbdudler Jugendstudie von 2015 haben wir uns mit drei Abiturienten dazu unterhalten. Das sind ihre Antworten:

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Snapchat > Instagram

Drei Abiturienten haben uns verraten, wie sie aktuell Apps nutzen. Snapchat steht bei ihnen hoch im Kurs. Auch wenn Instagram mittlerweile viele ähnlich Funktionalitäten wie Snapchat hat und global gesehen bereits mehr Neu-Anmeldungen als Snapchat hat, schwören unsere drei Befragten auf Snapchat: Sie schätzen die Authentizität, denn es geht hier nicht um das perfekte Bild, sondern um Schnappschüsse aus ihrem Leben ohne dauerhafte Haltbarkeit.

Instagram hingegen ist ihnen oft zu anstrengend. Bis einem ein Bild so gefällt, dass man es online stellen möchte, drückt man nicht nur einmal auf den Auslöser. Hinzu kommt der gefühlte Druck, möglichst viele Likes zu bekommen, was auch bedeutet, dass man Arbeit in den Text und Hashtags stecken muss. Bei Snapchat entfällt dieser Druck, da es keine Bewertungsmöglichkeiten gibt. Snapchat gibt den Schülern daher ein besseres Gefühl, um auch selbst aktiv zu werden.

Aber ist Instagram deswegen out?

Ganz im Gegenteil. Instagram ist für sie eine Lifestyle-Plattform, um sich inspirieren zu lassen. Sie folgen Influencer, Marken und Stars.

Die befragten Abiturienten konsumieren Instagram zwar nur noch passiv, 15 Millionen Menschen sind aber jeden Monat auf Instagram in Deutschland aktiv. Die meisten Nutzer sind zwischen 14 und 29 Jahre alt.

WhatsApp nach dem Aufwachen

WhatsApp ist die erste App, die die drei am Morgen öffnen, Facebook und Messenger nutzen sie eher selten, angemeldet sind sie aber auch dort. Andere Apps wie Tellonym und Musically interessieren sie nicht besonders.

Influencer, Shopping und Werbung

Die Abiturienten zählen (noch?) nicht zu den großen Online-Shoppern. Am liebsten gehen sie mit Freunden zum Einkaufen in die Stadt und gönnen sich anschließend ein gemeinsames Essen. Nur wenn keine Zeit fürs Bummeln bleibt oder sie etwas ganz Bestimmtes suchen, wird die Online-Bestellung interessant für sie.

Ihr Verhältnis zu Werbung im Netz ist differenziert zu betrachten: Werbeanzeigen, zum Beispiel bei YouTube, klicken sie normalerweise nicht an, und im Fernsehen schalten sie den Ton aus. Taucht Werbung im Stream auf, finden sie diese nervig: „Früher waren da nur Profile meiner Freunde, aber jetzt ist überall Werbung.”

Wenn Influencer Produkte empfehlen, ist das allerdings okay für sie, solange die Kooperationen zu den Personen passen und authentisch wirken. Auf Kanälen wie Instagram folgen sie lieber Influencern, die ein bisschen näher an ihrem Alltag dran sind als großen Weltstars. Konkret: Content von Pamela Reif schauen sie sich lieber an als von Beyoncé.

Fernsehen nur in Ausnahmefällen

Das war klar: Am liebsten wird gestreamt, Fernsehen ist nur dann angesagt, wenn etwa der Tatort mit der Familie geschaut wird oder GNTM beim Mädelsabend. Ansonsten läuft der TV nur, wenn sie sich etwas für die Schule anschauen.

Unser kleines Interview mit den jungen Erwachsenen zeigt: Nicht immer decken sich Kanal-Statistiken und persönliche Nutzungsgewohnheiten. Umso wichtiger ist es, zu wissen, warum der eine Kanal aktiv, der andere lieber passiv genutzt wird und in welchem Kontext.

 

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Kontakt

Julia Schwabe
Communications/PR
schwabe@elbdudler.de
040/609 45 67-82

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