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Anzeigen-Manager für Snapchat, Influencer-Marketing und Links in Snaps

Elbdudler Radar #47

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Snapchat: Ads selbst erstellen und orchestrieren

Von Hamburg aus erobert Snap Inc. seit Juni den deutschen Werbemarkt und setzt dabei auf Transparenz und neue Tools wie den kostenlosen Ad Manager und den Snap Publisher, mit denen Anzeigen in Eigenregie schnell und einfach geplant, erstellt und gesteuert werden können.

Mehr als fünf Millionen Menschen nutzen Snapchat jeden Tag in Deutschland. Knapp 40 Prozent von ihnen sind unter 18 Jahre alt. In einer Welt, in der vor allem junge Zielgruppen visuell und mobil kommunizieren, ermöglicht Snapchat es Werbetreibenden relevante Reichweiten in einer attraktiven Zielgruppe zu erreichen. Zwei neue Tools sollen Advertisern dabei helfen: der Ad Manager und der Snap Publisher.

Ads selbstständig orchestrieren mit dem Ad Manager

Snapchat-Kampagnen mussten bisher immer über den direkten Kontakt zum Snapchat Sales-Team oder über kostspielige Third-Party-Tools gebucht werden. Mit dem kostenlosen Selbstbuchungstool können Werbetreibende nun eigenständig Video-Anzeigen buchen, hochladen und verwalten. Dabei lassen sich zahlreiche Informationen wie zum Beispiel Impressions oder Swipe-Ups auslesen. Zu den drei unterschiedlichen Snap-Ad-Typen: App-Install Ads (sollen User dazu bewegen, die eigene App herunterzuladen), Long Form Video (Video-Ads, die länger als 10 Minuten sind) und Webview (Anzeigen, die zur Unternehmenswebseite verlinken) stehen zudem eigene KPIs zur Verfügung. Geo-Filter oder Lenses sind aktuell leider noch nicht über den Ad Manager buchbar. Mit dem neuen Tool können nun auch  kleinere Werbetreibende erste Erfahrungen mit Anzeigen auf Snapchat sammeln.

Snapchat Ad Manager

Snapchat Ad Manager, © Snap Inc.

Schnell und einfach mit dem Snap Publisher

Der sogenannte Snap Publisher steht Advertisern seit letztem Monat zur Verfügung. Die neue Funktion ist direkt in den Ad Manager integriert und bündelt so die Erstellung, Veröffentlichung und Verwaltung von Ads über ein Tool. Werbetreibenden soll mit dem Publisher vor allem das Erstellen von Bewegtbild-Ads erleichtert werden. Denn horizontal aufgenommene Videos werden mit dem Tool automatisch in das von Snapchat vorgegebene vertikale Format umgewandelt. Außerdem können Elemente wie Animationen oder Schrift in das Video integriert und Webseiten in Snap-Ads verwandelt werden.

Wie auf allen Kanälen gilt: Nur eine kanalgerechte Kreation oder Adaption wird für die besten Ergebnisse sorgen. Ob der Snap Publisher hier mehr Hilfe oder eher Hindernis ist, ist also auch vom Originalvideo abhängig.

Snap Publisher

Snap Publisher, © Snap Inc.

Vielfältiges Targeting

Ähnlich wie beim Facebook Ad Manager, gibt es auch hier verschiedene Möglichkeiten ein Targeting aufzustellen.

  • Geographisch: hier lassen sich beispielsweise Bundesländer ausschließen
  • Demografisch lässt sich nach Alter (eingegrenzt durch vorgegebene Altersgruppen 13-17, 18-20, 21-24, 25-34 oder 35 Jahre plus), Sprache, Einkommen oder Familienstand filtern.
  • Zudem kann eine Custom Audience eingebunden werden und es lassen sich auf Geräte-Ebene Eingrenzungen vornehmen, die das System betreffen: Android oder IOS, den Verbindungstyp, Cell oder Wifi sowie bestimmte Netzanbieter, wie die Telekom oder O2.

Was bedeutet das für Werbetreibende

Die Targeting-Optionen und Funktionalitäten des Ad Managers sind längst noch nicht so ausgereift wie auf Facebook, aber Werbetreibende können die Anzeigenerstellung jetzt immerhin in die eigene Hand nehmen. Advertiser haben damit die volle Kontrolle über ihre Anzeigen – von der Anzeigenerstellung, über das Targeting bis hin zur Auswertung – alles kann direkt gesteuert und eingesehen werden. Auch der Snap Publisher kann hilfreich sein, denn er macht das Erstellen von Video-Ads zum Kinderspiel. Man sollte aber nicht vergessen, dass nicht alle Videos einfach für Snapchat adaptiert werden können.

Mit der Einführung des Ad Managers fallen zudem sämtliche Extragebühren für Drittanbieter weg, über die bisher Werbeflächen gebucht werden mussten. Snapchat verspricht, dass kein Mindestbudget ausgegeben werden muss. Wir haben dennoch festgestellt, dass es ein gewisses Mindestbudget zu geben scheint, da ansonsten die weitere Bearbeitung der Kampagne nicht möglich ist.

Mit den neuen Tools ergeben sich neue Möglichkeiten für Advertiser und Snapchat kann jetzt als Kanal in integrierten Kampagnen noch besser mitgedacht werden. Und nicht nur das: eben auch ausprobiert werden.

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Kontakt

Julia Schwabe
Communications/PR
schwabe@elbdudler.de
040/609 45 67-82

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