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Elbdudler Radar #41

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Never mind the Newsfeed: neue Plätze für Video-Ads

Wer mit Bewegtbild werben will, kann inzwischen auf eine große Palette an Plattformen, Formaten und Ausspielungsoptionen zurückgreifen. Neben den klassischen Anzeigenplätzen bieten Facebook und Instagram nun spannende neue, auf die sich ein Blick lohnt.

Facebook: Video im Video

Es muss nicht immer der Newsfeed oder die rechte Spalte sein – Facebook bietet inzwischen vielfältige Optionen zur Anzeigen-Ausspielung. Seit Anfang des Jahres können Unternehmen sich auch in Videos auf der Plattform einbuchen.

Mit den so genannten »In-Stream-Video-Ads« lassen sich kurze Bewegtbild-Ads innerhalb von Facebook-Videos als Werbeunterbrechung platzieren. Die maximal 15 Sekunden langen Anzeigen werden dann nicht etwa willkürlich in irgendwelche privaten Clips gebucht, sondern in solche von Medienpartnern, die dafür in gegenseitigem Einvernehmen an den Werbeeinnahmen beteiligt werden.

Trotzdem besteht natürlich die Gefahr, mit den eigenen Markenbotschaften im falschen Umfeld zu landen – denn aussteuern lassen sich die Ads nur über die Interessen der Zuseher, nicht über das Thema des Videos. Dafür lässt sich allerdings die Reichweite in die Höhe schrauben, was für Kampagnen mit hohem Mediabudget in einem vergleichsweise kleinen Zeitraum interessant sein könnte.

Instagram: zwischen den Geschichten

Ähnliches gilt für eine andere neue Option auf Instagram: Ab sofort können Unternehmen dort Videoanzeigen zwischen den sogenannten Stories schalten, die sich optisch nicht von den organischen Beiträgen unterscheiden. Die Funktion wird zunächst einem Testkreis von 30 ausgewählten Werbepartnern (darunter Zalando als einziges deutsches Unternehmen) bereitgestellt. Die erst Mitte letzten Jahres eingeführten Stories erfreuen sich extrem hoher Beliebtheit und werden täglich bereits von mehr als 150 Millionen Menschen genutzt.

Harter Slap für Snapchat

Da ist es nur logisch, dass neue Monetarisierungsmodelle nicht lange auf sich warten ließen. Aber nicht nur die Menge an Nutzern spricht für das Werben in den Stories. Im Gegensatz zum Konkurrenten Snapchat, das die Stories ursprünglich bekannt machte (und ebenfalls Stories-Ads anbietet), stellt Instagram seinen Werbekunden ein Analyse-Tool zur Verfügung, mit dem Daten zu Reichweite, Impressions und Interaktionen der Stories-Kampagnen ausgewertet werden können.

Full-Screen mit Feingefühl

Zudem sind Stories-Ads die erste und bisher einzige Möglichkeit, auf Instagram Full-Screen-Werbung für mobile Endgeräte zu schalten. Aber was noch wichtiger sein dürfte: Mit den Stories-Ads können Unternehmen extrem nah an ihre Zielgruppe herantreten und sie in einem vergleichsweise privaten Bereich unmittelbar ansprechen. Vor allem für die Kreation bedeutet das aber auch eine Herausforderung: Sie muss mit hohem Fingerspitzengefühl authentische und coole Formate produzieren, die sich möglichst nahtlos in den Stories-Stream des Nutzers einfügen und nicht durch zu plakative Werbebotschaften verschrecken.

 

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Kontakt

Julia Schwabe
Communications/PR
schwabe@elbdudler.de
040/6094567-82

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